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GOV – Genealogisches Ortsverzeichnis vorgestellt

CompGen, GOV

Heute möchte ich Euch einmal das Genealogische Ortsverzeichnis (GOV) des Vereins für Computergenealogie e.V. (CompGen) vorstellen. Dieses wunderbare Hilfsmittel ist ein Mitmach-Projekt und wird seit Jahren von vielen fleißigen Helfern ständig ergänzt und korrigiert. Und dabei muß man nicht einmal Mitglied bei CompGen sein.

Dass das weltumspannende Netz eine großartige Hilfe für uns Genealogen sein kann, beweisen vielerlei Datenbanken und Webseiten. Jedoch ist das Fluch und Segen zugleich, denn historisches und geografisches Wissen scheint uns in diesen Zeiten langsam aber sicher abhanden zu kommen. Manch einer kommt ohne Navigationssystem nicht mehr über die nächste Straßenkreuzung oder landet irrtümlich im Fluß. Und wenn man wissen will, wer eigentlich Helmut Kohl war schaut man einfach ins Wikipedia statt in die 23-bändige Ausgabe von Meyers Lexikon. Dennoch: Man muß nicht alles wissen, sondern nur wo es steht!

Viele Forscherfreunde fragen sich, wie denn die Ortsangaben bei genealogischen Forschungen zu hinterlegen sein. Mittlerweile habe ich auch schon einige Strategien von Forscherkollegen gehört und ausprobiert. Nur wenige davon waren für mich wirklich zielführend. Angefangen von der Postleitzahl über den Landkreis oder die Nähe zu einer Stadt gibt es noch weitere Varianten. Am schwierigsten ist es jedenfalls, Ortsangaben im historischen Kontext auszugeben.

Angenommen, der Vorfahr wurde 1783 in Kleinkleckersdorf, Amt Hastenichtgesehen, Herzogtum Irgendwo, Heiliges Bömisches Dorf Reicher Nation geboren. Er starb 1858 im gleichen Ort, jedoch gehörte nun Kleinkleckersdorf zum Landkreis Neugründung, Provinz Hintermwald, Königreich Brezeln. Zeitlebends hatte er seinen Heimatort nicht verlassen und doch haben wir hier zwei unterschiedliche Ortsangaben. Ach ja, die Kirchengemeinde ist aufgrund der geringeren Kindersterblichkeit auch „aufgestiegen“, sie war nun keine Filiale mehr sondern eine Mutterkirche. Von Postleitzahlen war im Zeitalter der Postkutschen auch noch keine Rede. Also alles irgendwie Murks oder nur die halbe Wahrheit.

Was ändert sich an einem Ort wohl nur in den seltensten Fällen? Die geografischen Koordinaten! Selbst Wüstungen, Auflassungen oder die den Tagebaukratern, Stauseen und Truppenübungsplätzen gewichenen Dörfer kann man heute noch recht genau verorten. Nun kann sich damit allein aber kein Mensch wirklich ein Bild machen, das Internet mit seinen Online-Kartendiensten kann es. Wie sind die genauen geografischen Koordinaten der Bundesrepublik Deutschland? Ich kenne mindestens sieben geografische Mittelpunkte Deutschlands, die sich mehr oder weniger alle in Thüringen befinden. Je nach Art der Berechnung (z.B. mit oder ohne Helgoland, nach Fläche, Schwerpunkt oder Umfang) kommt ein anderes Ergebniss heraus. Die Koordinaten des Mittelpunkts von Deutschland sind für den Genealogen nicht wirklich wichtig.

Jetzt hätte man das Thema damit beenden können, indem man allen heutigen und früheren Orten die entsprechenden geografischen Koordinaten angehängt hätte. Aber es sollten schließlich auch noch andere Strukturen in das Ortsverzeichnis einfließen. Uns interessiert sehr wohl, wie die politischen, juristischen und kirchlichen Verwaltungsstrukturen zu jener Zeit aussahen, in der unsere Vorfahren lebten. Und genau diese Informationen benötigen wir, um den Lagerort der entsprechenden Archivalien herauszufinden.

Bei den Kirchenbüchern stellt sich die Suche vielleicht noch relativ einfach dar. Für Thüringen gibt es schon seit längerem Nachschlagewerke wie den „Güldenapfel„. Hier kann man relativ genau nachvollziehen, welche (ev.) Kirchengemeinde über welche Kirchenbücher verfügte und ob sie zeitweise Filiale einer anderen Kirchengemeinde war. Heute geht es wieder anders herum, viele Kirchengemeinden werden zusammengefasst, stärker noch als je zuvor.

Bei Gemeinde- und Amtsrechnungen, Erbzinsbüchern, Militärstammrollen etc. sieht das schon ganz anders aus. Habt Ihr gewußt, dass das Amt Walkenried im Südharz Ende des 17. Jh. für 25 Jahre an das Herzogtum Sachsen-Gotha verpfändet war und daraufhin fast alle dortigen Pfarrer und Lehrer durch gothaische Landeskinder ersetzt wurden? Derartige Veränderungen in den Verwaltungstrukturen (wir nennen das heute Gebietsreform) gab es also schon immer. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und haben fast immer mit Macht und Reichtum zu tun, kaum mit Einsparungen oder Verschlankung des Verwaltungsapparates.

Um das Ganze in eine Datenbank packen zu können, bekommt jedes dieser Objekte (Orte, Quellen, Strukturen, Ämter, Kirchen etc.) eine sogenannte GOV-Id. Diese wird vom System automatisch generiert, bei Orten ist das vielfach eine Mischung aus Ortsname und PLZ. Alles andere so etwas wie object_45781115 oder source_4711235. Muss man sich nicht merken, sollte man aber. Über diese Ids verknüpft man die einzelnen Informationen und versieht das Ganze historsich korrekt noch mit Jahres- und Quellenangaben. That´s it!

Nun seid Ihr ja gewissermaßen Spezialisten für Eure 5-25 Orte, in denen Eure Vorfahren hauptsächlich lebten. Wie wäre es, wenn Ihr Euer gesammeltes Wissen in dieses Ortsverzeichnis einbringt. Ich hab mich schon mal auf das Herzogtum Sachsen-Gotha gestürzt. Man braucht schon ein paar Minuten, um das System zu verstehen. Um Koordinaten braucht Ihr Euch in den seltensten Fällen zu kümmern, heute noch bestehende Orte und Ortsteile sind fast vollständig geokodiert. Etwas länger dauert es die Verwaltungsstrukturen abzubilden. Hier könnte man doch etwas mehr softwareseitige Unterstützung gebrauchen.

Und auch bei Orten out of Thüringen ist GOV eine große Hilfe. Gerade wenn es um die Identifizierung von Orten im Ausland geht, sei es in den USA, in Südafrika, Polen oder Tschechien, GOV hat hier vielfach die passende Antwort. Und wenn nicht, arbeitet doch einfach mit und ergänzt die Datenbank um eine kleine Farm in Wisconsin!

Eng verzahnt ist GOV übrigens mit dem GenWiki, es gibt für jedes Objekt eine eigene Wiki-Seite. Ihr könnt dort noch zusätzliche Angaben hinterlegen. Und so manches Genealogie-Programm (z.B. GFAhnen) nutzt die Daten von (Mini-)GOV. Meine Ortsdatensätze sind dementsprechend fast alle mit GOV-Id hinterlegt. Dabei bleibt es trotzdem nicht aus, dass ich auch mindestens ein Neustadt habe, welches ich nicht zuordnen kann. Ich glaube, im GOV sind mittlerweile alle drin. Nur habe ich einfach noch zu wenige Informationen, um zu wissen welches davon meines ist. Wie sind Eure Erfahrungen und Wünsche?

Bildernachweis: Verein für Computergenealogie e.V.  www.compgen.de

FRÖHLICH / REIMSCHÜSSEL im Altenburger Land

AGT-Logo grün 192x192

Liebe Forscherfreunde,

heute erreichte uns eine Anfrage aus Südafrika mit der Bitte um Unterstützung. Wer Hinweise liefern kann, möge sich bitte direkt mit Chris  in Verbindung setzen.

Hello

My Great, Great-Grandfather, Johann Julius Frohlich was born, I believe, in Altpoderschau, Lessen, Altenburg on 11 September 1826. His parents were Michael Frohlich (born 1 March 1789 in Gorma/Altpoderschau) and Sabina (Reimschussel) Frohlich (born 2 January 1788 in Groba, Sac-Alt, Thuringen) who were married on 11 March 1811.  Johann Julius Frohlich emigrated to South Africa in 1858 with his wife Rosalie on a ship called La Rochelle from Hamburg.  In the ship’s passenger list Johann Julius is shown as being a carpenter and having originated from Schwartzburg but that may be where he settled as an adult.  I am descended from him on my paternal side.  I am trying to find out if there are any records which can verify the above information and provide further details on my ancestors.

I would also be very interested in finding out if there are any Frohlich or Reimschussel descendants still living in Altenburgerland.

Your assistance would be much appreciated or, if you cannot assist, perhaps you could direct me to an office or person who may be able to help me.

Many thanks & best regards

CLAER , KLÄR, CLÄR, KLAIR (Frienstedt, Erfurt)

Abend, Architektur, City of Hildesheim, Denkmal, Deutschland, Hildesheim, Hildesheim county, Landkreis Hildesheim, Langzeitbelichtung, Niedersachsen, Plakette, Stadt Hildesheim, architecture, building, evening, germany, lower saxony, memorial, monument

Hallo Forscherfreunde,

 

in Frienstedt bzw. Erfurt werden die nachstehenden Daten gesucht. Wer kann hier ggf. beitragen?

 

Friedrich Wilhelm Heinrich Claer

get.  23.07.1825  Frienstedt

 

Christoph Friedrich Klair (Claer)

x   16.11.1802         Siersleben  get. 19.11.

+   14.06.1860         Erfurt (Kaufmannskirche ?)

I  oo   um/ vor 1820- 25   (Frienstedt)

Sophie Catharina Hofmann (Hoffmann)

x  um 1800  (Frienstedt)

+  1825- 27 (Frienstedt

II oo   (1826 oder 1827)    Erfurt

Christiane Marie Scherlitz

(x um 1800/ 1805  Erfurt)

 

er ist bis 1826 Einw. und Chausseewächter in Frienstedt,

24.11.1826  Bg. Erfurt  (lt. Bürgerbuch:  Christian Friedrich Claer)

1836- 1846  Frachtfuhrmann in Erfurt

1849  Fuhrherr und Spediteur in Erfurt

 

 

Frienstedt, Amt Alach, Erfurter Staat (kurmainzisch),

1802- 1806 und ab 1815 preußisch (Prov. Sachsen)

 

Siersleben, Amt Klostermansfeld, Gft. Mansfeld preuß. Anteils (ab 1780 zum Hztm. Magdeburg, Mansfeldischer Distrikt)

 

Antworten bitte an Thomas Engelhardt <>

5. Praxiswerkstatt der DAGV in Gotha

DAGV, Deutschland, Gotha, Landkreis Gotha, Thüringen, germany, thuringia

Gotha, die heimliche Hauptstadt der Genealogie war in diesem Jahr ein weiteres Mal Gastgeber für ein genealogisches Highlight. Zum Thema Ortsfamilienbuch trafen sich 35 Familiengeschichtsforscher aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer weiteren Praxiswerkstatt, die der Dachverband der deutschen Genealogen, die DAGV nun in regelmäßigen Abständen durchführt.

Als Tagungsort wurde diesmal das Mehrgenerationenhaus Gotha auserkoren, dessen Vorgängerbau im Besitz von Lucas Cranach d.Ä. und seiner Ehefrau Barbara Brengebier war.

Das Mehrgenerationenhaus Gotha

Ab dem frühen Vormittag trafen die ersten Gäste ein. Und als ob uns die Stadt Gotha eine besondere Freude machen wollte, das Wetter war überragend und es gab auch etwas ganz besonderes zu sehen: Unser Tagungsort lag direkt in der „Einflugschneise“ der Burgenland-Ralley. Rund 90 Oldtimer rollten durch die Innenstadt über den Hauptmarkt und wurden am Rathaus per Handschlag von Oberbürgermeister Knut Kreuch begrüßt.

Citroen 11 CV

Im Fokus der Veranstaltung stand die Quellengattung der Ortsfamilienbücher (OFB). Diese überaus ergiebigen Sekundärquellen werden in teils jahrzehntelanger Arbeit von Genealogen aus unterschiedlichsten Quellen zusammengestellt, um die Familiengeschichte eines Ortes zusammenzustellen. Das dies nicht immer durchgängig lücken- und fehlerlos möglich ist, ist allgemein bekannt. Auch entspricht in einigen Fällen die Darstellung und der Umfang der Daten nur wenig den üblichen Maßstäben für ein Ortsfamilienbuch. Insofern möchte sich die DAGV der Anforderung widmen, Leitlinien zur Steigerung der Qualität von OFBs für seine Mitgliedsvereine zu erstellen. Das bei den Mitgliedsvereinen das Interesse an einer Mitwirkung entsprechend hoch ist, zeigt die Anzahl der Teilnehmer und die Fahrtstrecken, die viele dafür auf sich genommen haben.

Dirk Weissleder, Vorsitzender der DAGV eroffnet die Veranstaltung

Auf dem Programm standen zwei Vorträge, zum Einen referierte Tino Herrmann (AGT) über Nutzen und Einschränkungen von Online-OFB. Manfred Wegele (Vors. BLV u.  stv. Vors. DAGV) sprach über seine Arbeit und Erfahrungen bei der Bearbeitung von gedruckten Ortsfamilienbüchern.

Manfred Wegele, stv. Vors. DAGV / Vors. BLV

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, ein ausgiebiges Frühstücksbuffet stand bereit.

Buffet

 

Die „Ober-MAUS“ Rolf Masemann

 

Gruppen Familien- und Wappenkunde (GFW) in der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW): Herrscher über 3.500 Ortsfamilienbücher

 

Die neue Vorsitzende des Vereins für Computergenealogie e.V. (CompGen)

Die AGT hatte in Gotha natürlich einen gewissen Heimvorteil und nahm mit gleich mit sieben Vereinsmitgliedern teil. Hier ist das Interesse an Ortsfamilienbüchern relativ hoch, da es in unserem Forschungsgebiet noch viel nachzuholen.

Bis auf den letzten Platz ausgebucht

Im Nachgang der Praxiswerkstatt traf sich der Vorstand der DAGV zu einer vereinsoffenen Vorstandssitzung.

Neue Digitalisate bei FamilySearch und Matricula

Dom Mariae Himmelfahrt zu HildesheimTino Herrmann

Es gibt wieder eine Menge neuer Digitalisate! Und das auch noch kosten- und anmeldungfrei. Aber leider wieder nicht für unser hauptsächliches Forschungsgebiet Thüringen.

FamilySearch

Fangen wir an mit FamilySearch, dort hat es am 12.05.17 ein relativ großes Update gegeben. Die neu eingestellten Digitalisate könnt Ihr hier einsehen. Allerdings scheint man hier nicht sehr zusammenhängend vorgegangen zu sein. Eine Stichprobe (Kirchenbücher von Kalkau /Krs. Neisse) hat gezeigt, dass bisher nur einige wenige Kirchenbücher (v. a. Taufen/Trauungen vor 1800) digitalisiert wurden. Durchgehende Forschung ist jedenfalls nicht unbedingt möglich, da immer mal wieder ein Register zwischendurch fehlt. Hierzu muss man sich in altbekannter Weise die Microfilme in das nächstgelegene Center für Familiengeschichte von  FamilySearch bestellen. Da ist also noch viel Potential vorhanden.

Für Thüringen-Forscher lohnt es sich, mal gezielt unter der Rubrik Sachsen nachzusehen. Grob gesehen finden sich dort u. a. die KB Burgtonna, Wiegleben, Kirch- und Neunheilingen, Nieder- und Oberdorla, Herbsleben, Thamsbrück, das Einwohnermeldebuch Siebleben sowie die Bürgerbücher von Eisenach oder Waltershausen.

Matricula

Eine Plattform, die man bisher nicht unbedingt auf dem Schirm hatte ist Matricula. Hinter Matricula steckt die österreichische Community ICARUS4all. Nun hat man vor kurzem die Webseite neu gestaltet und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert! Im Angebot sind hier vor allem österreichische Matriken, das Angebot ist für Deutschland jedoch noch relativ klein. Hier sind es vor allem die katholischen Bistümer Passau und Hildesheim, die von uns von Interesse sein dürften.

Zum Bistum Hildesheim gehört heute ein großer Teil der katholischen Gemeinden Süd- und Mittelniedersachsens. Allem voran Hannover und Hildesheim. Das wird vor allem die Eichsfeld-Forscher von uns freuen, den auch das Untereichsfeld um Duderstadt gehört zum Bistum Hildesheim. Verbindungen zum Obereichsfeld (Bistum Erfurt) sind an der Tagesordnung, aber auch aus anderen nicht mehr ganz so katholischen Gegenden Thüringens finden sich vereinzelt Einträge. So fand ich den Vorfahren eines Onkels in Duderstadt wieder, der ursprünglich aus Schmalkalden stammte.

Ich habe das Angebot von Matricula mal anhand von St. Cyriacus Duderstadt ausprobiert. Hier scheinen die Kirchenbücher relativ komplett und vor allem in Farbe vom Bistum Hildesheim übernommen zu sein. Und auch die Datenanbindung scheint recht gut zu sein, es gab gefühlt keine Wartezeiten. Es hatte mich vor einiger Zeit schon gefreut, dass das Bistum Hildesheim die Kirchenbücher in einer sehr hohen Qualität digitalisiert hat, nur konnte ich das bisher nur im dortigen Bistumsarchiv nutzen.

2. Genealogisches Wochenende 2017 in Schmalkalden

AGT, JHV, Schmalkalden

 

Neben der Jahreshauptversammlung der AGT hat unser Vereinsvorsitzender Christian Kirchner wieder viel Mühe in die Vorbereitung eines Rahmenprogramms für unser nun schon 2. Genealogisches Wochenende gesteckt. Auch am Samstag stand wieder ein Highlight auf dem Programm, eine Stadtführung durch den historischen Stadtkern von Schmalkalden.

Wer Schmalkalden wie ich nur noch von vor 20-30 Jahren kannte, war überaus erstaunt. Die Stadt hat sich sehr zum Positiven verändert, was sicherlich auch der Landesgartenschau zu verdanken ist. Beeindruckend waren die schönen und gepflegten Fachwerkhäuser im hennebergischen Stil. Aber macht Euch selbst ein Bild davon. Leider konnte ich selbst nur am gestrigen Samstag dabei sein. Daher hoffe ich, dass ich noch einen Bericht und ein  paar Fotos von unseren Mitgliedern bekomme.

Nachtrag: Unser Forscherfreund Silko Ronczka hat uns ebenfalls ein paar seiner Fotos zur Verfügung gestellt.

 

Noch ein Nachtrag 11.05.17: Auch das Stadtarchiv Schmalkalden war so freundlich, uns ein paar Eindrücke von unserem Besuch zuzusenden. Fotografisch begleitet wurden wir von Herrn Rald Ströder aus Wasungen. Vielen herzlichen Dank an Frau Ute Simon vom Stadtarchiv Schmalkalden!

 

Jahreshauptversammlung 2017 der AGT in Schmalkalden

AGT, JHV, Schmalkalden

Ein wunderschönes Wochenende konnten die Mitglieder der AGT in diesem Jahr in Schmalkalden verbringen. Rund 30 Anmeldungen für das Genealogische Wochenende, in dessen Rahmen auch die JHV stattfand konnten wir in diesem Jahr zählen. Einzig unser lieber Forscherfreund Heino, Betreuer des „Hauses der Genealogie“ konnte aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen.

Viele Forscherfreunde reisten bereits am Freitag an, um dem „Genealogischen Abend Südthüringen“ beizuwohnen. Einen Bericht hierzu gibt es etwas später. Am Samstag startete dann pünktlich um 10:00 Uhr die Jahreshauptversammlung im Hotel „Jägerklause“ in Schmalkalden. Malerisch in einem Tal eingebettet bot es uns einen schönen Rahmen für unsere Veranstaltung. Vielen Dank sei an dieser Stelle auch der freundlichen Bewirtung zu sagen. Ein paar Eindrücke von der JHV haben wir hier mit ein paar Bildern weitergeben.

 

Genealogisches Wochenende 2017 steht bevor

Deutschland, Familie, Miniathür, Ruhla, Thüringen, Urlaub, Wartburgkreis, germany, thuringiaTino Herrmann

Schmalkalden, die kleine Hochschulstadt in Südthüringen wird in diesem Jahr Gastgeber für unser Genealogisches Wochenende sein.

Aus genealogischer Sicht gehört Schmalkalden eigentlich gar nicht zu Thüringen. Die Herrschaft Schmalkalden gehörte jahrhundertelang zu Hessen und die Einwohner waren meistens evangelisch-reformiert. Das hat für uns den überragenden Vorteil, dass die Kirchenbücher bereits digital über das Portal Archion erreichbar sind. Wer in diesem überaus spannenden Gebiet nach seinen Vorfahren sucht, sollte sich vielleicht am 05.05.17 auf den Weg nach Schmalkalden machen. Hier findet im Rahmen unseres Genealogischen Wochenendes der nächste „Genealogische Abend Südthüringen“ statt. Wir würden uns über eine Anmeldung freuen, damit wir vorab für ausreichend Platz sorgen können.

2. Treffen der Regionalgruppe „Weimarer Land“

AGT, Deutschland, Genealogie, Regionalgruppe, Thüringen, Weimar, germany, thuringiaFoto: Hannfried Rötsch

Der Einladung zum 2. Treffen der Regionalgruppe Weimarer Land waren 20 Interessenten gefolgt.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmer waren zum ersten Mal zum Treffen gekommen. Wir trafen uns in der Gaststätte „Auf der Burg“ in Mellingen, wobei dem Speiseangebot erstmal sehr zugesprochen wurde. In enger Zusammenarbeit mit dem Hauptstaatsarchiv Weimar, Frau Bettina Fischer, konnten an Hand des Mitteilungsblattes „Archive in Thüringen 2016“ die Präsentation von Erschließungs- und Zugangsmöglichkeiten  dargestellt werden. Die Informationen zu der Arbeit der Archive in Thüringen wurde interessiert aufgenommen und für ein weiteres Treffen ist ein Vortrag zum neuen digitalen Archivportal der Thüringer Archive vorgesehen.

Schwerpunkt des Treffens war die Vorbereitung und Fortführung der Forscherliste der Regionalgruppe Weimarer Land. Von Anfang an fand ein reger Austausch der Teilnehmer über ihre Arbeit und die Forschungsergebnisse untereinander statt.

Für den Genealogischen Abend im Oktober wird eine gemeinsame Veranstaltung mit den Ortsheimatforschern des Kreises Weimarer Land vorbereitet, die Anfang November stattfinden wird.

 

Hannfried Rötsch,

Regionalgruppenleiter „Weimarer Land“

Vorstandssitzung 2017-1

TürschildTino Herrmann

Zur Vorbereitung unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung traf sich der Vorstand der AGT im neuen Domizil, dem „Haus der Genealogie“ in Gotha. Auch das Jahr 2017 bedarf wieder einiger Vorbereitung und Abstimmung. In viereinhalb Stunden wurde eine Reihe von Tagesordnungspunkten, die der Vorsitzende Christian Kirchner für uns vorbereitet hatte durchgesprochen. So ging es u. A. um notwendige Anpassungen der Vereinssatzung, unser Mitteilungsblatt, Termine, Regionalgruppen, Forschungsprojekte, unser Vereinsarchiv sowie um die Teilnahme am Deutschen Genealogentag in Dresden.