Oßmannstedt – Nicht nur für Wieland-Freunde

AGT, Erika Eccarius, Hannfried Rötsch, Johannes Cämmerer, Jörg Keyßner, OßmannstedtFoto: Rainer Mangner

Unser Forscherfreund Johannes Cämmerer lud die Teilnehmer des Genealogischen Wochenendes zu einer Ortsführung in Oßmannstedt ein: Auf den Spuren der Harrasritter, des Reichsgrafen Heinrich von Bünau, des Klassikers Christoph Martin Wieland und des “Bienenvaters” Dr. h.c. Ferdinand Gerstung

Ausgangspunkt der Führung war der Mühlenhof Cämmerer. Nach freundlicher Begrüßung erfolgte ein Rundgang über das Grundstück des Mühlenhofes mit Besuch des kleinen, liebevoll eingerichteten Museums. Bereits 965 wurde in einer Urkunde eine Mühle in Oßmannstedt erwähnt, seit 1794 ist sie in Besitz der Familie Cämmerer.
In der Kirche “St. Peter” nahm Herr Cämmerer Bezug auf die Harras-Ritter und das Wirken des Reichsgrafen von Bünau, welcher für das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach unter anderen das Amt des Premierministers in Weimar innehatte. Im Pfarrhaus und Pfarrgarten wurde die Arbeit der Pfarrers Ferdinand Gerstung als Wegbereiter der wissenschaftlichen  Bienenforschung in Deutschland gewürdigt. Ein Spaziergang führte uns weiter in das Wielandgut, ein Gutshof mit anschließenden Park, benannt nach dem einstigen Besitzer, dem Aufklärer und Wegbereiter der Deutschen Klassik in Weimar, Christoph Martin Wieland. Das Verweilen an seiner Grabstelle im Park bildete den Abschluss der Ortsbegehung. Vielen Dank nochmals an Herrn Cämmerer für den schönen Sonntag!

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