2. Genealogisches Wochenende 2017 in Schmalkalden

AGT, JHV, Schmalkalden

 

Neben der Jahreshauptversammlung der AGT hat unser Vereinsvorsitzender Christian Kirchner wieder viel Mühe in die Vorbereitung eines Rahmenprogramms für unser nun schon 2. Genealogisches Wochenende gesteckt. Auch am Samstag stand wieder ein Highlight auf dem Programm, eine Stadtführung durch den historischen Stadtkern von Schmalkalden.

Wer Schmalkalden wie ich nur noch von vor 20-30 Jahren kannte, war überaus erstaunt. Die Stadt hat sich sehr zum Positiven verändert, was sicherlich auch der Landesgartenschau zu verdanken ist. Beeindruckend waren die schönen und gepflegten Fachwerkhäuser im hennebergischen Stil. Aber macht Euch selbst ein Bild davon. Leider konnte ich selbst nur am gestrigen Samstag dabei sein. Daher hoffe ich, dass ich noch einen Bericht und ein  paar Fotos von unseren Mitgliedern bekomme.

Nachtrag: Unser Forscherfreund Silko Ronczka hat uns ebenfalls ein paar seiner Fotos zur Verfügung gestellt.

 

Noch ein Nachtrag 11.05.17: Auch das Stadtarchiv Schmalkalden war so freundlich, uns ein paar Eindrücke von unserem Besuch zuzusenden. Fotografisch begleitet wurden wir von Herrn Rald Ströder aus Wasungen. Vielen herzlichen Dank an Frau Ute Simon vom Stadtarchiv Schmalkalden!

 

Jahreshauptversammlung 2017 der AGT in Schmalkalden

AGT, JHV, Schmalkalden

Ein wunderschönes Wochenende konnten die Mitglieder der AGT in diesem Jahr in Schmalkalden verbringen. Rund 30 Anmeldungen für das Genealogische Wochenende, in dessen Rahmen auch die JHV stattfand konnten wir in diesem Jahr zählen. Einzig unser lieber Forscherfreund Heino, Betreuer des „Hauses der Genealogie“ konnte aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen.

Viele Forscherfreunde reisten bereits am Freitag an, um dem „Genealogischen Abend Südthüringen“ beizuwohnen. Einen Bericht hierzu gibt es etwas später. Am Samstag startete dann pünktlich um 10:00 Uhr die Jahreshauptversammlung im Hotel „Jägerklause“ in Schmalkalden. Malerisch in einem Tal eingebettet bot es uns einen schönen Rahmen für unsere Veranstaltung. Vielen Dank sei an dieser Stelle auch der freundlichen Bewirtung zu sagen. Ein paar Eindrücke von der JHV haben wir hier mit ein paar Bildern weitergeben.

 

Genealogisches Wochenende 2017 steht bevor

Deutschland, Familie, Miniathür, Ruhla, Thüringen, Urlaub, Wartburgkreis, germany, thuringiaTino Herrmann

Schmalkalden, die kleine Hochschulstadt in Südthüringen wird in diesem Jahr Gastgeber für unser Genealogisches Wochenende sein.

Aus genealogischer Sicht gehört Schmalkalden eigentlich gar nicht zu Thüringen. Die Herrschaft Schmalkalden gehörte jahrhundertelang zu Hessen und die Einwohner waren meistens evangelisch-reformiert. Das hat für uns den überragenden Vorteil, dass die Kirchenbücher bereits digital über das Portal Archion erreichbar sind. Wer in diesem überaus spannenden Gebiet nach seinen Vorfahren sucht, sollte sich vielleicht am 05.05.17 auf den Weg nach Schmalkalden machen. Hier findet im Rahmen unseres Genealogischen Wochenendes der nächste „Genealogische Abend Südthüringen“ statt. Wir würden uns über eine Anmeldung freuen, damit wir vorab für ausreichend Platz sorgen können.

Genealogie verbindet – Jahrestreffen der AGT in Mühlhausen

JHV MühlhausenFoto: Tino Herrmann

Die ehemals freie Reichsstadt Mühlhausen war Gastgeber unseres diesjährigen Jahrestreffens. Um den aus ganz Deutschland anreisenden AGT-Mitgliedern mehr Zeit für den Aufbau und die Pflege persönlicher Kontakte zu bieten, haben wir uns entschlossen künftig die Jahreshauptversammlung mit zusätzlichen Angeboten zu umrahmen. So trafen sich die Regionalgruppe Mühlhausen/Langensalza bereits am Freitag zu einem Genealogischen Abend. Fortgesetzt wurde das Treffen mit der Jahreshauptversammlung am Samstagvormittag in der Klingemühle. Der vom Vorsitzenden Christian Kirchner aufgestellten Tagesordnung folgend wurden Jahresberichte abgegeben, über zukünftige Entwicklungen und Projekte beraten sowie über personelle Veränderungen im Vereinsvorstand abgestimmt. So konnte mit Herrn Mangner aus Erfurt ein neuer Schatzmeister gewählt werden. Traditionsgemäß übernahm wieder Herr Günter Kriependorf die Versammlungsleitung. Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete eine Vorstellung des renovierten Webauftritts der AGT durch Tino Herrmann. Leider war die Internet-Anbindung in diesem Teil Mühlhausens wenig optimal, so dass nicht alle Funktionen (z.B. Auswanderer-Datenbank) vorgestellt werden konnten. Hierzu werden wir nach Einweihung des Hauses der Genealogie in Gotha zu einem gesonderten Workshop einladen. Interessenten werden gebeten, sich hierzu an den ">Webmaster oder an den ">Vorstand zu wenden.

Gemeinsam traten wir den Weg zu Fuß oder im Fahrzeug zur Antoniusmühle an, um im schönen Ambiente eines mittelalterlichen Gewölbekellers den leiblichen Genüssen zu frönen. Hier boten sich weitere Gelegenheiten zu Tischgesprächen über das uns verbindende Hobby. So erfuhr man gleichzeitig auch etwas mehr über die Forschungsgebiete der neu hinzugekommenen Mitglieder. Aber auch der Austausch mit lang bekannten Forscherfreunden brachte wieder neue Erkenntnisse. Nach dem Wochenende konnte ich wieder 13 Vorfahren in drei Generationen zu meiner Ahnenliste hinzufügen.

Frisch gestärkt ging es dann zum vis á vis befindlichen inneren Frauentor, einem der bekannteren Wahrzeichen Mühlhausens. Auf dem Plan stand nun ein Rundgang entlang der mittelalterlichen, rund 3 Kilometer langen Stadtmauer. Die Stadtführerin hatte sichtlich ihre wahre Freude an uns historisch interessierten Teilnehmern. Der besondere Status Mühlhausens als freie Reichsstadt erforderte früher eine stärkere Wehrhaftigkeit, was auch heute noch an den verbliebenen Teilen der inneren und äußeren Verteidigungsanlagen ersichtlich ist.

  • Opfermoor

Wer Mühlhausen wie ich vorrangig von der Durchfahrt oder aus früherer DDR-Zeit als eher graue und langweilige Kreisstadt kennt, wurde nun eines Besseren belehrt. Das herrliche Wetter tat sein Übriges dazu. Vieles, was sonst im Vorbeigehen oder -fahren kaum Beachtung findet, erregte nun unsere Aufmerksamkeit.

Am Abend traf man sich wiederum zum gemeinsamen Essen und am nächsten Morgen stand eine Exkursion durch das Opfermoor in Niederdorla auf der Agenda.

Einen Bericht von der Thüringer Allgemeine findet Ihr hier.