Genealogie verbindet – Jahrestreffen der AGT in Mühlhausen

JHV MühlhausenFoto: Tino Herrmann

Die ehemals freie Reichsstadt Mühlhausen war Gastgeber unseres diesjährigen Jahrestreffens. Um den aus ganz Deutschland anreisenden AGT-Mitgliedern mehr Zeit für den Aufbau und die Pflege persönlicher Kontakte zu bieten, haben wir uns entschlossen künftig die Jahreshauptversammlung mit zusätzlichen Angeboten zu umrahmen. So trafen sich die Regionalgruppe Mühlhausen/Langensalza bereits am Freitag zu einem Genealogischen Abend. Fortgesetzt wurde das Treffen mit der Jahreshauptversammlung am Samstagvormittag in der Klingemühle. Der vom Vorsitzenden Christian Kirchner aufgestellten Tagesordnung folgend wurden Jahresberichte abgegeben, über zukünftige Entwicklungen und Projekte beraten sowie über personelle Veränderungen im Vereinsvorstand abgestimmt. So konnte mit Herrn Mangner aus Erfurt ein neuer Schatzmeister gewählt werden. Traditionsgemäß übernahm wieder Herr Günter Kriependorf die Versammlungsleitung. Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete eine Vorstellung des renovierten Webauftritts der AGT durch Tino Herrmann. Leider war die Internet-Anbindung in diesem Teil Mühlhausens wenig optimal, so dass nicht alle Funktionen (z.B. Auswanderer-Datenbank) vorgestellt werden konnten. Hierzu werden wir nach Einweihung des Hauses der Genealogie in Gotha zu einem gesonderten Workshop einladen. Interessenten werden gebeten, sich hierzu an den ">Webmaster oder an den ">Vorstand zu wenden.

Gemeinsam traten wir den Weg zu Fuß oder im Fahrzeug zur Antoniusmühle an, um im schönen Ambiente eines mittelalterlichen Gewölbekellers den leiblichen Genüssen zu frönen. Hier boten sich weitere Gelegenheiten zu Tischgesprächen über das uns verbindende Hobby. So erfuhr man gleichzeitig auch etwas mehr über die Forschungsgebiete der neu hinzugekommenen Mitglieder. Aber auch der Austausch mit lang bekannten Forscherfreunden brachte wieder neue Erkenntnisse. Nach dem Wochenende konnte ich wieder 13 Vorfahren in drei Generationen zu meiner Ahnenliste hinzufügen.

Frisch gestärkt ging es dann zum vis á vis befindlichen inneren Frauentor, einem der bekannteren Wahrzeichen Mühlhausens. Auf dem Plan stand nun ein Rundgang entlang der mittelalterlichen, rund 3 Kilometer langen Stadtmauer. Die Stadtführerin hatte sichtlich ihre wahre Freude an uns historisch interessierten Teilnehmern. Der besondere Status Mühlhausens als freie Reichsstadt erforderte früher eine stärkere Wehrhaftigkeit, was auch heute noch an den verbliebenen Teilen der inneren und äußeren Verteidigungsanlagen ersichtlich ist.

  • Opfermoor

Wer Mühlhausen wie ich vorrangig von der Durchfahrt oder aus früherer DDR-Zeit als eher graue und langweilige Kreisstadt kennt, wurde nun eines Besseren belehrt. Das herrliche Wetter tat sein Übriges dazu. Vieles, was sonst im Vorbeigehen oder -fahren kaum Beachtung findet, erregte nun unsere Aufmerksamkeit.

Am Abend traf man sich wiederum zum gemeinsamen Essen und am nächsten Morgen stand eine Exkursion durch das Opfermoor in Niederdorla auf der Agenda.

Einen Bericht von der Thüringer Allgemeine findet Ihr hier.

 

Eichsfelder, Familienvater, Ingenieur, Genealoge, Fotograf und begeistert von allen alten und neuen Sachen Aktuelle Genealogie-Projekte: - OFBs im Gothaer Land: Seebergen, Grabsleben, Cobstädt, Gräfenhain, Günthersleben, Wechmar etc. - Herrmann´scher Familienverband http://genealogie-herrmann.de - Schuldiener-Datenbank Sachsen-Gotha http://geneathuer.de - Auswanderer-Datenbank Thüringen http://auswanderer-thueringen.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.