GOV – Genealogisches Ortsverzeichnis vorgestellt

CompGen, GOV

Heute möchte ich Euch einmal das Genealogische Ortsverzeichnis (GOV) des Vereins für Computergenealogie e.V. (CompGen) vorstellen. Dieses wunderbare Hilfsmittel ist ein Mitmach-Projekt und wird seit Jahren von vielen fleißigen Helfern ständig ergänzt und korrigiert. Und dabei muß man nicht einmal Mitglied bei CompGen sein.

Dass das weltumspannende Netz eine großartige Hilfe für uns Genealogen sein kann, beweisen vielerlei Datenbanken und Webseiten. Jedoch ist das Fluch und Segen zugleich, denn historisches und geografisches Wissen scheint uns in diesen Zeiten langsam aber sicher abhanden zu kommen. Manch einer kommt ohne Navigationssystem nicht mehr über die nächste Straßenkreuzung oder landet irrtümlich im Fluß. Und wenn man wissen will, wer eigentlich Helmut Kohl war schaut man einfach ins Wikipedia statt in die 23-bändige Ausgabe von Meyers Lexikon. Dennoch: Man muß nicht alles wissen, sondern nur wo es steht!

Viele Forscherfreunde fragen sich, wie denn die Ortsangaben bei genealogischen Forschungen zu hinterlegen sein. Mittlerweile habe ich auch schon einige Strategien von Forscherkollegen gehört und ausprobiert. Nur wenige davon waren für mich wirklich zielführend. Angefangen von der Postleitzahl über den Landkreis oder die Nähe zu einer Stadt gibt es noch weitere Varianten. Am schwierigsten ist es jedenfalls, Ortsangaben im historischen Kontext auszugeben.

Angenommen, der Vorfahr wurde 1783 in Kleinkleckersdorf, Amt Hastenichtgesehen, Herzogtum Irgendwo, Heiliges Bömisches Dorf Reicher Nation geboren. Er starb 1858 im gleichen Ort, jedoch gehörte nun Kleinkleckersdorf zum Landkreis Neugründung, Provinz Hintermwald, Königreich Brezeln. Zeitlebends hatte er seinen Heimatort nicht verlassen und doch haben wir hier zwei unterschiedliche Ortsangaben. Ach ja, die Kirchengemeinde ist aufgrund der geringeren Kindersterblichkeit auch „aufgestiegen“, sie war nun keine Filiale mehr sondern eine Mutterkirche. Von Postleitzahlen war im Zeitalter der Postkutschen auch noch keine Rede. Also alles irgendwie Murks oder nur die halbe Wahrheit.

Was ändert sich an einem Ort wohl nur in den seltensten Fällen? Die geografischen Koordinaten! Selbst Wüstungen, Auflassungen oder die den Tagebaukratern, Stauseen und Truppenübungsplätzen gewichenen Dörfer kann man heute noch recht genau verorten. Nun kann sich damit allein aber kein Mensch wirklich ein Bild machen, das Internet mit seinen Online-Kartendiensten kann es. Wie sind die genauen geografischen Koordinaten der Bundesrepublik Deutschland? Ich kenne mindestens sieben geografische Mittelpunkte Deutschlands, die sich mehr oder weniger alle in Thüringen befinden. Je nach Art der Berechnung (z.B. mit oder ohne Helgoland, nach Fläche, Schwerpunkt oder Umfang) kommt ein anderes Ergebniss heraus. Die Koordinaten des Mittelpunkts von Deutschland sind für den Genealogen nicht wirklich wichtig.

Jetzt hätte man das Thema damit beenden können, indem man allen heutigen und früheren Orten die entsprechenden geografischen Koordinaten angehängt hätte. Aber es sollten schließlich auch noch andere Strukturen in das Ortsverzeichnis einfließen. Uns interessiert sehr wohl, wie die politischen, juristischen und kirchlichen Verwaltungsstrukturen zu jener Zeit aussahen, in der unsere Vorfahren lebten. Und genau diese Informationen benötigen wir, um den Lagerort der entsprechenden Archivalien herauszufinden.

Bei den Kirchenbüchern stellt sich die Suche vielleicht noch relativ einfach dar. Für Thüringen gibt es schon seit längerem Nachschlagewerke wie den „Güldenapfel„. Hier kann man relativ genau nachvollziehen, welche (ev.) Kirchengemeinde über welche Kirchenbücher verfügte und ob sie zeitweise Filiale einer anderen Kirchengemeinde war. Heute geht es wieder anders herum, viele Kirchengemeinden werden zusammengefasst, stärker noch als je zuvor.

Bei Gemeinde- und Amtsrechnungen, Erbzinsbüchern, Militärstammrollen etc. sieht das schon ganz anders aus. Habt Ihr gewußt, dass das Amt Walkenried im Südharz Ende des 17. Jh. für 25 Jahre an das Herzogtum Sachsen-Gotha verpfändet war und daraufhin fast alle dortigen Pfarrer und Lehrer durch gothaische Landeskinder ersetzt wurden? Derartige Veränderungen in den Verwaltungstrukturen (wir nennen das heute Gebietsreform) gab es also schon immer. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und haben fast immer mit Macht und Reichtum zu tun, kaum mit Einsparungen oder Verschlankung des Verwaltungsapparates.

Um das Ganze in eine Datenbank packen zu können, bekommt jedes dieser Objekte (Orte, Quellen, Strukturen, Ämter, Kirchen etc.) eine sogenannte GOV-Id. Diese wird vom System automatisch generiert, bei Orten ist das vielfach eine Mischung aus Ortsname und PLZ. Alles andere so etwas wie object_45781115 oder source_4711235. Muss man sich nicht merken, sollte man aber. Über diese Ids verknüpft man die einzelnen Informationen und versieht das Ganze historsich korrekt noch mit Jahres- und Quellenangaben. That´s it!

Nun seid Ihr ja gewissermaßen Spezialisten für Eure 5-25 Orte, in denen Eure Vorfahren hauptsächlich lebten. Wie wäre es, wenn Ihr Euer gesammeltes Wissen in dieses Ortsverzeichnis einbringt. Ich hab mich schon mal auf das Herzogtum Sachsen-Gotha gestürzt. Man braucht schon ein paar Minuten, um das System zu verstehen. Um Koordinaten braucht Ihr Euch in den seltensten Fällen zu kümmern, heute noch bestehende Orte und Ortsteile sind fast vollständig geokodiert. Etwas länger dauert es die Verwaltungsstrukturen abzubilden. Hier könnte man doch etwas mehr softwareseitige Unterstützung gebrauchen.

Und auch bei Orten out of Thüringen ist GOV eine große Hilfe. Gerade wenn es um die Identifizierung von Orten im Ausland geht, sei es in den USA, in Südafrika, Polen oder Tschechien, GOV hat hier vielfach die passende Antwort. Und wenn nicht, arbeitet doch einfach mit und ergänzt die Datenbank um eine kleine Farm in Wisconsin!

Eng verzahnt ist GOV übrigens mit dem GenWiki, es gibt für jedes Objekt eine eigene Wiki-Seite. Ihr könnt dort noch zusätzliche Angaben hinterlegen. Und so manches Genealogie-Programm (z.B. GFAhnen) nutzt die Daten von (Mini-)GOV. Meine Ortsdatensätze sind dementsprechend fast alle mit GOV-Id hinterlegt. Dabei bleibt es trotzdem nicht aus, dass ich auch mindestens ein Neustadt habe, welches ich nicht zuordnen kann. Ich glaube, im GOV sind mittlerweile alle drin. Nur habe ich einfach noch zu wenige Informationen, um zu wissen welches davon meines ist. Wie sind Eure Erfahrungen und Wünsche?

Bildernachweis: Verein für Computergenealogie e.V.  www.compgen.de

5. Praxiswerkstatt der DAGV in Gotha

DAGV, Deutschland, Gotha, Landkreis Gotha, Thüringen, germany, thuringia

Gotha, die heimliche Hauptstadt der Genealogie war in diesem Jahr ein weiteres Mal Gastgeber für ein genealogisches Highlight. Zum Thema Ortsfamilienbuch trafen sich 35 Familiengeschichtsforscher aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer weiteren Praxiswerkstatt, die der Dachverband der deutschen Genealogen, die DAGV nun in regelmäßigen Abständen durchführt.

Als Tagungsort wurde diesmal das Mehrgenerationenhaus Gotha auserkoren, dessen Vorgängerbau im Besitz von Lucas Cranach d.Ä. und seiner Ehefrau Barbara Brengebier war.

Das Mehrgenerationenhaus Gotha

Ab dem frühen Vormittag trafen die ersten Gäste ein. Und als ob uns die Stadt Gotha eine besondere Freude machen wollte, das Wetter war überragend und es gab auch etwas ganz besonderes zu sehen: Unser Tagungsort lag direkt in der „Einflugschneise“ der Burgenland-Ralley. Rund 90 Oldtimer rollten durch die Innenstadt über den Hauptmarkt und wurden am Rathaus per Handschlag von Oberbürgermeister Knut Kreuch begrüßt.

Citroen 11 CV

Im Fokus der Veranstaltung stand die Quellengattung der Ortsfamilienbücher (OFB). Diese überaus ergiebigen Sekundärquellen werden in teils jahrzehntelanger Arbeit von Genealogen aus unterschiedlichsten Quellen zusammengestellt, um die Familiengeschichte eines Ortes zusammenzustellen. Das dies nicht immer durchgängig lücken- und fehlerlos möglich ist, ist allgemein bekannt. Auch entspricht in einigen Fällen die Darstellung und der Umfang der Daten nur wenig den üblichen Maßstäben für ein Ortsfamilienbuch. Insofern möchte sich die DAGV der Anforderung widmen, Leitlinien zur Steigerung der Qualität von OFBs für seine Mitgliedsvereine zu erstellen. Das bei den Mitgliedsvereinen das Interesse an einer Mitwirkung entsprechend hoch ist, zeigt die Anzahl der Teilnehmer und die Fahrtstrecken, die viele dafür auf sich genommen haben.

Dirk Weissleder, Vorsitzender der DAGV eroffnet die Veranstaltung

Auf dem Programm standen zwei Vorträge, zum Einen referierte Tino Herrmann (AGT) über Nutzen und Einschränkungen von Online-OFB. Manfred Wegele (Vors. BLV u.  stv. Vors. DAGV) sprach über seine Arbeit und Erfahrungen bei der Bearbeitung von gedruckten Ortsfamilienbüchern.

Manfred Wegele, stv. Vors. DAGV / Vors. BLV

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, ein ausgiebiges Frühstücksbuffet stand bereit.

Buffet

 

Die „Ober-MAUS“ Rolf Masemann

 

Gruppen Familien- und Wappenkunde (GFW) in der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW): Herrscher über 3.500 Ortsfamilienbücher

 

Die neue Vorsitzende des Vereins für Computergenealogie e.V. (CompGen)

Die AGT hatte in Gotha natürlich einen gewissen Heimvorteil und nahm mit gleich mit sieben Vereinsmitgliedern teil. Hier ist das Interesse an Ortsfamilienbüchern relativ hoch, da es in unserem Forschungsgebiet noch viel nachzuholen.

Bis auf den letzten Platz ausgebucht

Im Nachgang der Praxiswerkstatt traf sich der Vorstand der DAGV zu einer vereinsoffenen Vorstandssitzung.

Neue Digitalisate bei FamilySearch und Matricula

Dom Mariae Himmelfahrt zu HildesheimTino Herrmann

Es gibt wieder eine Menge neuer Digitalisate! Und das auch noch kosten- und anmeldungfrei. Aber leider wieder nicht für unser hauptsächliches Forschungsgebiet Thüringen.

FamilySearch

Fangen wir an mit FamilySearch, dort hat es am 12.05.17 ein relativ großes Update gegeben. Die neu eingestellten Digitalisate könnt Ihr hier einsehen. Allerdings scheint man hier nicht sehr zusammenhängend vorgegangen zu sein. Eine Stichprobe (Kirchenbücher von Kalkau /Krs. Neisse) hat gezeigt, dass bisher nur einige wenige Kirchenbücher (v. a. Taufen/Trauungen vor 1800) digitalisiert wurden. Durchgehende Forschung ist jedenfalls nicht unbedingt möglich, da immer mal wieder ein Register zwischendurch fehlt. Hierzu muss man sich in altbekannter Weise die Microfilme in das nächstgelegene Center für Familiengeschichte von  FamilySearch bestellen. Da ist also noch viel Potential vorhanden.

Für Thüringen-Forscher lohnt es sich, mal gezielt unter der Rubrik Sachsen nachzusehen. Grob gesehen finden sich dort u. a. die KB Burgtonna, Wiegleben, Kirch- und Neunheilingen, Nieder- und Oberdorla, Herbsleben, Thamsbrück, das Einwohnermeldebuch Siebleben sowie die Bürgerbücher von Eisenach oder Waltershausen.

Matricula

Eine Plattform, die man bisher nicht unbedingt auf dem Schirm hatte ist Matricula. Hinter Matricula steckt die österreichische Community ICARUS4all. Nun hat man vor kurzem die Webseite neu gestaltet und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert! Im Angebot sind hier vor allem österreichische Matriken, das Angebot ist für Deutschland jedoch noch relativ klein. Hier sind es vor allem die katholischen Bistümer Passau und Hildesheim, die von uns von Interesse sein dürften.

Zum Bistum Hildesheim gehört heute ein großer Teil der katholischen Gemeinden Süd- und Mittelniedersachsens. Allem voran Hannover und Hildesheim. Das wird vor allem die Eichsfeld-Forscher von uns freuen, den auch das Untereichsfeld um Duderstadt gehört zum Bistum Hildesheim. Verbindungen zum Obereichsfeld (Bistum Erfurt) sind an der Tagesordnung, aber auch aus anderen nicht mehr ganz so katholischen Gegenden Thüringens finden sich vereinzelt Einträge. So fand ich den Vorfahren eines Onkels in Duderstadt wieder, der ursprünglich aus Schmalkalden stammte.

Ich habe das Angebot von Matricula mal anhand von St. Cyriacus Duderstadt ausprobiert. Hier scheinen die Kirchenbücher relativ komplett und vor allem in Farbe vom Bistum Hildesheim übernommen zu sein. Und auch die Datenanbindung scheint recht gut zu sein, es gab gefühlt keine Wartezeiten. Es hatte mich vor einiger Zeit schon gefreut, dass das Bistum Hildesheim die Kirchenbücher in einer sehr hohen Qualität digitalisiert hat, nur konnte ich das bisher nur im dortigen Bistumsarchiv nutzen.

„Die Thüringer Sippe“ – Inhaltsverzeichnis 8. Jahrgang 1942

AGT

Aufsätze und Verzeichnisse

  • Anschütz, Dr. W.: Die alten Anschütz-Familien in Mehlis und Henneberg, S. 77
  • Baatz, G.: Tennstedter Zinsregister 1492- 1509, S. 28
  • Bamler, Dr. Friedrich: Das Erbzinsbuch des Amtes Gera vom Jahre 1562, S.   1
  • Bamler, Dr. Friedrich: Volksgenealogie, S. 65
  • Buchmann, Dr. Erich: Das Orlamündische Amtsbuch von 1511, S. 66
  • Geisel, Dr. Karl: Die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den Jenaer Professoren Justus Ludowicus Brysomannus und Basilius Monner, S. 73
  • Greiner, M.: Fremde Personen im Schalkauer Kirchenbuch, S. 147
  • Hädrich, Willy: Gemeinderechnungsbücher von Oberdorf 1562-1731, S. 98
  • Hänsel, Robert: Das Memorienbuch von Pörmitz, Kreis Schleiz, S. 153
  • Henoch, Hubert: Thüringer unter den Stammvätern der südafrikanischen Buren, S. 143
  • Kleinsteuber, Hugo: Die Besatzung des Friedensteins und der Stadt Gotha um 1663, S. 103
  • Kühnert, Dr. Herbert: Alte Förstersippen auf dem Thüringer Wald, S. 16, 91
  • Lürmann, Paul: Feldmeister und Scharfrichter in Greußen, S. 41
  • Oering, Dr. Rudolf: Personennamen aus den Eisenacher Ratsprootokollen der Jahre 1591-1638, S. 120
  • Schmidt-Ewald, Dr.Walter: Noch ein Erfurter Zinsregister, S. 113
  • Schneider, Walter: Die Hildebrands, eine verdiente Lehrerfamilie des 18.Jahrhunderts, S. 49
  • Schneider, Walter: Das reußische Militär im Spanischen Erbfolgekrieg unter besonderer Berücksichtigung der Anwerbungen der reußischen Herrschaften von Ober- u. Untergreiz, S. 105
  • Schneider, Walter: Das Erbzinsregister des Rittergutes Hohenleuben aus dem Jahre 1571, S. 154
  • Suchsland, Erich: Die Herkunft der Suchslands zu Langensalza, S. 54
  • Unrein, G.: Ohrdrufer Geburtsbriefe,  S. 32, 87, 136

Ahnenlisten

  • Weinaug, W.: Ahnentafel für Wilhelm Weinaug  d. J., S. 63
  • Wilhelm, Herbert: Namenweiser zur Ahnentafel für Martin Wilhelm, S. 62

Familienzeitschriften

  • Geußenhainer, Woldemar: Die verwandschaftlichen Zusammenhänge der Thüringer Familien Labes und Geußenhainer mit der aus Erfurt stammenden Sippe des Blaufärbers Hans Kraft, S. 63

Kleine Mitteilungen

  • Deutsche Zeitung im Ostland (Riga): Deutschblütige Finnländer, S. 58
  • Gerlach, R.: Ein verschollenes Kirchenbuch wieder gefunden (Reichenbach, Krs. Gotha), S. 58
  • H.: Unserm Ehrenmitglied Hermann Gutbier zum Gedächtnis, S. 59
  • 40 Jahre „Roland“ in Dresden, S. 59

Buchbesprechungen

  • Bamler, Friedrich: Bibliographie der Sippenkunde in Thüringen, S. 159
  • Buchmann, Erich: Thüringisches Geschlechterbuch Band 2, S. 158
  • Ferber, Alfred, und Kretschmer, E.P.: Das Geschlecht d. Ferber, S. 111
  • Goldhardt, Otto; Weiß, Friedrich und Weiß, Walter: Bausteine zur Würdigung des Kursächsischen Geschichtsschreibers Petrus Albinus, S. 62
  • Hänsel, Robert: Regesten aus Quellen zur Stadtgeschichte der Stadt Schleiz 1551-1597, S. 156
  • Sellmann, Martin: Beiträge zur Münzgeschichte der freien Reichsstadt Mühlhausen (Thür.), S. 61
  • Wecken, Friedrich: Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung, S. 62

Berichte der Ortsvereinigungen

  • Gera, S. 60, 61

Rundfragen

  • Hesse, S. 64
  • Kiesewetter, S.112
  • Krämer (Grämer), S. 64

Gelegenheitsfund

  • Taschner, S. 64

„Die Thüringer Sippe“ – Inhaltsverzeichnis 7. Jahrgang 1941

AGT

Aufsätze und Verzeichnisse

  • Baatz, G.: Die Kurfürstlich-Sächsische Erbhuldigung in Tennstedt im Jahre 1693, S. 88
  • Bamberg, Paul: Volksabstimmung über einen Pfarrer im Jahre 1568. Zugleich eine Ergänzung zu Hans Apel, Jenas Einwohner aus der Zeit von 1250-1600, S. 117
  • Bamler, Dr. Friedrich: Reußische Adels- Bauern-. u. Ortsnamen aus einem Lehnsbuch des 16.Jahrhunderts, S. 36, 71
  • Bamler, Dr. Friedrich: Zur Familiengeschichte von Heinrich Schütz, S. 189
  • Beiersdorf, Fritz: Drei Möhrenbacher Einwohnerlisten 1542,1562, 1603, S. 47
  • Dütting: Sippenkunde des Deutschtums im Ausland, S. 57
  • Geisel, Dr. Karl: Großbrüchtener Familien im 17.Jahrhundert, S. 9
  • Geisel, Dr. Karl: Zugänge bei der Fürstlichen Garde zu Fuß in Sondershausen 1795-1809, S. 185
  • Greiner, Dr. Wilhelm: Die Vogel, ein reichbegabtes Arnstädter Geschlecht, S. 49
  • — , Willy: 500 Jahre Schmiedehandwerk in einer Sippe, S. 31
  • — , Willy: Eine berufstreue Schornsteinfegerfamilie, S. 188
  • Hänsel, Robert: Hammerschmiede und andere Werkleute im Burgkhammer im 17. bis 19. Jahrhundert, S. 25
  • Hänsel, Robert: Die Lehns-u. Handelsbücher des Kreises Schleiz, S. 158
  • Heym: Landforstmeister August von Heym, Meiningen, S. 120
  • Hoßfeld, Dr. Hermann: Die Nachkommen des Eisenacher Hutmachers Johann Sebastian Mäurer (1680-1755), S. 95
  • Kühnert, Dr. Herbert: Neuere Forschungen zur Geschichte von thüringischen Glasmacher-Geschlechtern (3. Geschl. Wiegand), S. 106,  175
  • Keller, Karl: Sippenkundliche Einwohnerkartei des Gebietes Weida u. Neustadt a. d. Orla für die Zeit von 1600-1800, S. 54
  • Kohlstock, P.: Das älteste Einwohnerverzeichnis von Waltershausen aus dem Jahre 1495, S. 143
  • Löber, Dr.: Ein berufstreues thüringisches Pastorengeschlecht, S. 26
  • Lürrmann, Paul: Bürgermeister, Ratsherren und Stadtschreiber zu Greußen, S. 132
  • Mann, Friedrich: Thüringer im Bürgerbuch von Cölln an der Spree 1508-1611 u. 1689-1709, S. 114
  • Mann, Friedrich: Thüringer im Bürgerbuch der Stadt Hersfeld 1587-1784, S. 160
  • Pfeiffer, W.: Familiennamen aus dem Kirchspiel Unterwellenborn und Röblitz, S. 166
  • Sauerbrey, Max: Zwei Einwohnerverzeichnisse des Amtes Krayenberg aus dem 16.Jahrhundert, S. 150
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Ein Erfurter Zinsregister aus dem Anfang des 16.Jahrhunderts. Ein Gelegenheitsfund aus dem Gothaer Archiv, S. 65
  • Schneider, Walter: Mechterstedt im Jahre 1642, S. 21
  • Schneider, Walter: Die zinspflichtigen Einwohner der Dörfer des Amtes Gotha im Jahr 1553, S. 77
  • Schneider, Walter: Die ältesten Familiennamen aus dem Lehnsbuch des Dominikaner Nonnenklosters zu Weida, S. 129
  • Sellmann, Dr. Martin: Heiraten in den Mühlhäuser Dörfern Dörna, Eigenrieden, Görmar Höngeda um die Wende des 16. und 17. Jahrhunderts, S. 162
  • Thoß, Dr. Alfred: Nachrichten über die Familie Thoß, S.  1

Ahnenlisten

  • Höfner, Dr.Curt: Meine Ahnen mütterlicherseits, S. 126
  • Schäfer, Dr. Horst: Ahnenliste der Brüder Schaefer, S. 121

Familienzeitschriften

  • Freytag, Heinrich: Die Sippen Freytag, S. 128
  • Heubel, J.: Sippenbriefe der Heubel, S. 128
  • Hohl, Fritz: Hohlsche Familienzeitung, S. 128
  • Kraft, Max: Familiengeschichtsblatt der Kraffte, S. 191

Buchbesprechungen

  • Bamberg, Paul: Personen im Gebiete des Freiberger Bergbaues aus der Zeit von 1487-1546, S. 124
  • Brinkmann, Dr. Ernst: Die Mühlhäuser Geschichtsblätter, S. 63
  • Buchmann, Gerhard: Jenaer Judengeschichte, S. 62
  • Dietrich, O.: Langensalza Bibliographie, S. 64
  • Freytag, Heinrich: Das „Unmündige Kinderbuch“ von 1615-1630 im Stadtarchiv Zeulenroda, S. 124
  • Geldern-Crispendorf, Arthur: Die Bedeutung der Familie von Geldern-Crispendorf uund ihres im Thüringischen Staatsarchiv zu Greiz hinterlegten Familien- uund Rittergutsarchivs für das Reußenland, S. 190
  • Hänsel, Robert: Reußische Genealogie, S. 123
  • Hornschuch, Hieronimus: Orthotypographia, S. 62
  • Schmidt, L.: Mitteilungen des Heimat- und Geschichtsvereins Zeulenroda, S. 124
  • Seidemann, Albert: Geschichte des Geschlechts Seidemann, S. 64
  • Wagner, Ernst: Das älteste Erfurter Vogteizinsbuch, S. 123
  • Wandsleb, Alfred: Das thüringische Geschlecht Wandsleb, S. 191
  • Weidler, Wilhelm und Grun, Paul A.: Latein für den Sippenforscher, S. 62

Vom Landesverband

  • Ein Ehrentag unseres Landesverbandsleiters, Staatsarchivrat Dr. Schmidt-Ewald, Gotha, S. 120

Berichte der Ortsvereinigungen

  • Erfurt, S. 57
  • Gera, S. 60, 121, 190
  • Mühlhausen, S. 121

Rundfragen

  • Busch. Kleber, Strohberg. Zimmermann, S. 128

Verschiedenes

  • Aufruf des Reichsinstitutes für Geschichte des neuen Deutschlands: Italienische Blutslinien in Deutschland, S. 128

Aktuelle Probleme der Genealogie und die „Leipziger Richtlinien“

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Die Leipziger Richtlinien der Deutschen Zentralstelle für Genealogie für die Darstellung genealogischer Rechercheergebnisse sind eindeutig und waren vor dem elektronischen Zeitalter allgemein anerkannt. Die Vorgaben waren klar definiert und für Neueinsteiger standen entsprechende Vordrucke zur Verfügung (die auch heute noch abrufbar sind). Heute, im elektronischen bzw. digitalen Zeitalter macht im Grunde jeder was er will und manchem „Altgenealogen“ erscheinen die heute gängigen Netzpräsentationen und Webseiten kaum altbewährten genealogischen Standards entsprechend.

Zu viele unterschiedliche Genealogieprogramme und Datenbanksysteme konkurrieren miteinander (der kundenorientierte „Markt“ bietet die entsprechenden Einkaufsmöglichkeiten) und lässt den interessierten Neueinsteiger zumindest am Beginn orientierungslos. Oft werden Grundvoraussetzungen genealogischer Präsentationen missachtet. Nur wenige Webseiten z.B. erfüllen notwendige Bedingungen. Das beginnt bei der Darstellung der Familienstämme, die oft ohne Ortsbezug aufgelistet werden und setzt sich mit der Ortsliste fort, die dann entsprechend ohne Nennung der auftretenden Familiennamen dargestellt wird (so es überhaupt eine solche Ortsliste gibt, je nach verwendetem Programm). Berufslisten und Übersichten bzw. Listen der Stiefahnen fehlen fast regelmäßig vollständig, ganz abgesehen vom notwendigen Quellenwerk und Literaturverzeichnis. Die Programmierer sind sicherlich intelligente Menschen, jedoch scheinbar oft ohne historisches Verständnis, sonst würden früher bekannte Grundsätze anerkannt werden.

Dazu gehört beispielsweise eine Auflistung der Orte im historischen Kontext. Es ist im genealogischen Sinne unsinnig, etwa eine Ortsliste nach heute geltenden politisch-administrativen Zuordnungen (und dann möglicherweise auch noch mit aktuellen bundesdeutschen PLZ versehen) zu erstellen. Vorteilhafter ist es stets, eine Zuordnung zu verwenden, die der Länder- und Ämtergliederung des I. Reiches (bis 1806) entsprach, weil der zahlenmäßig kleinste Teil der Vorfahren (zumindest in unserer Generation zeitlich absteigend bis zur 4. oder 5. Ahnenreihe) im 19. Jh. gelebt haben dürfte, die zahlenmäßig weitaus größere Vorfahrengruppe aber bereits vor 1800 lebte. Dementsprechend ist das Hauptaugenmerk einer Ortsliste auf diese Zeit zu legen, nicht auf das 19. oder 20. Jh. Wenn in einer beliebigen Ortsliste beispielsweise zu lesen ist „Wroclaw/ Polen: Meyer, Müller, Schulze“ so ist das historisch und sachlich falsch, weil die betreffenden Probanden niemals in Wroclaw/ Polen ansässig waren (man kann sich helfen: Breslau, Prov. Schlesien, heute Wroclaw/ Polen). Dies nur als ein Beispiel.

Die Defizite werden sichtbar, wenn es sich um die Einordnung von möglicherweise noch mehrfach im politischen Territorium eines deutschen Landes vorkommenden Ortes handelt, der nicht eindeutig benannt wird. So verlor das bis 1806 bestehende Kurfürstentum Sachsen 1815 (als nunmehriges Königreich) beispielsweise drei Fünftel seines damaligen Staatsgebietes mit etwa 40 % seiner Bevölkerung an Preußen. Preußen fasste diese annektierten Gebiete i.J. 1815 als ein nunmehriges Herzogtum Sachsen zusammen und gliederte es noch im gleichen Jahr an Preußen an. Noch 1815 wurde daraus die neue preußische Provinz Sachsen und dieselbe in Preußen eingegliedert. So wurden zwei Fünftel der früheren Sachsen zu preußischen Staatsbürgern und aus zeitgenössischen Berichten ist bekannt, wie sehr die betroffene Bevölkerung darunter litt. Zeitgenossen des 20./ 21. Jh. können sich das heute nicht mehr vorstellen, aber die Menschen
des 18. u. z.T. noch des 19. Jh. definierten sich zuallererst noch lediglich über die Landschaft, in der sie lebten, dann über das politische Territorium, dem sie angehörten (also Sachsen, Braunschweig, Hannover usw.). Eine deutsche Identität in dem Sinne gab es (noch) nicht.

Wie aber findet diese historische Konstellation ihren Niederschlag in den Netzpräsentationen von heute, in den quantitativ aufgeblähten Datenbanken? Aus leichtfertigen Umgang mit geographischen Termini (meist aus Unkenntnis historischer Zusammenhänge) erwachsen dann oft Missverständnisse und falsch eingeordnete Fragestellungen in Mailinglisten und Genealogieforen. Vielen Laiengenealogen sind geographische Begriffe wie zum Beispiel „Sachsen“ eben nicht geläufig. Dabei wird der alte Grundsatz missachtet, dass geographische Bezeichnungen (ebenso freilich Rechts- und sozioökonomische Begriffe) an Ort und Zeit, mithin den konkreten politisch-administrativen Raum gebunden sind. Würden diese ausreichend untersucht und hinterfragt käme es nicht zu Missverständnissen und falschen Zuordnungen. So manchem heutigen Laiengenealogen ist beispielsweise der Unterschied zwischen Sachsen und der preußischen Provinz Sachsen nicht klar. So kommt es immer wieder auch zu Verwechslungen zwischen der Landeskirche Sachsen und der ev. Kirchenprovinz Sachsen. Dass „Sachsen“ noch zur Goethezeit eine völlig andere Bedeutung hatte wird überdies außer Acht gelassen. Damals unterschied man zwischen dem albertinischen Kursachsen und Sachsen, das ist das ernestinische Sachsen, heute den größeren Teil des Bundeslandes Thüringen bildend. Die Zeitgenossen Goethes sprachen überwiegend von Sachsen, nur selten von Thüringen (dieses nur ein Landschaftsbegriff, zumal es auch kursächsische Ämter in Thüringen, den Thüringer Kreis bildend, gab) wenn sie die sächsisch-ernestinischen Herzogtümer meinten. Auch an diesem Beispiel wird deutlich, wie sich die Bedeutung geographischer Bezeichnungen im geschichtlichen Prozess verändert.

Es kann nur immer wieder darauf hingewiesen werden, dass sich jeder Laiengenealoge darüber klarwerden muss, was er mit seinen genealogischen Recherchen eigentlich bezwecken will. Die Antriebe, sich genealogisch zu betätigen sind sicherlich vielfältig, die individuellen Intentionen ebenso. Der ernsthafte (Laien-)Genealoge wird immer bemüht sein, das Leben der Vorfahren im Kontext der Zeit zu betrachten, also nicht in erster Linie Daten zu recherchieren (und diese in an sich wertlosen Datenbanken zu präsentieren), sondern das Leben von Individuen (Vorfahren) und Kleingruppen (Handwerker, Sonderberufe, Führungsschichten, Adlige) in ihrer Zeit untersuchen. Genealogie ist in allererster Linie also die Beschäftigung mit Regional- und Landesgeschichte, mit Sozial-, Wirtschafts- und Rechtsgeschichte. Diese Aspekte werden heute leider viel zu wenig beachtet, im Vordergrund genealogischer Betätigung sehr vieler „Familienforscher“ steht das bloße Aneinanderfügen von ermittelten Generationenfolgen und deren sehr oberflächliche Darstellung in Homepages. Die Verlockungen des Netzes und die Möglichkeiten der Auswertung von Datenbanken und privaten Netzseiten interpretieren heute leider viele als „Genealogie“. Netzrecherche mag bei der Auffindung von Vorfahrenreihen ein möglicher Rechercheweg sein, er führt sicherlich wenigstens zum Teil auch zu befriedigenden Ergebnissen. Erschöpft sich die genealogische Aktivität jedoch in diesem Verfahren kann kaum von ernsthaft betriebener Familiengeschichtsforschung gesprochen werden. Es soll Laienforscher geben, die auf umfangreiche Datenbankbestände verweisen können, aber noch nie eine Kirchenbuchseite gesehen oder eine Verfilmung ausgewertet haben.

Die grundsätzlich sich ergebende Frage nämlich ist, was eigentlich Genealogie bezwecken soll, welche grundsätzliche Ausrichtung sie hat. Diese Frage ist eindeutig zu beantworten, wenn man die Genealogie ernsthaft als historische Hilfswissenschaft begreift. Diesem Anspruch könnte entgegnet werden, dass Vielen die Genealogie „Hobby“ und Freizeitbetätigung ist. Mag sein. Dann aber handelt es sich nicht um ernsthaft und korrekt betriebene Genealogie, sondern allenfalls um „Ahnenforschung“ oder „Familienforschung“ (im minderen Sinne). Genealogie als Hilfswissenschaft betrieben geht jedoch darüber hinaus, hat im Grunde auch nichts mit Freizeitspaß oder Freude am Hobby zu tun (was nicht bedeutet, dass sich die Beschäftigung mit den Vorfahren nicht auch mit innerer Befriedigung und letztlich Freude an den Ergebnissen verbindet).

Dem entspricht, dass ein Teil der sich heute genealogisch betätigenden Freizeitforscher hauptsächlich nur noch Netzrecherchen betreibt, private Netzseiten und Datenbanken ausgewertet werden und sich in spezialisierten Internetforen oder Mailinglisten eingelesen wird. Das aber hat wenig mit Genealogie im ursprünglichen und im tatsächlichen Sinn zu tun. Möglicherweise befindet sich die Genealogie also an einem Scheidepunkt. So sehr die Entwicklung zu begrüßen ist, dass sich wieder breitere Bevölkerungsschichten diesem Thema der eigenen Familiengeschichte zuwenden desto mehr ist eine Tendenz zur Aufweichung von grundlegenden Bedingungen bei der Durchführung familiengeschichtlicher Recherchen zu beobachten.

Diese Entwicklung wird von einer zunehmenden Kommerzialisierung der Genealogie begleitet. Jede Information scheint heute käuflich gemacht werden zu müssen. Dass Rechercheleistungen Aufwand bedeutet, der entsprechend honoriert werden muss soll dabei nicht infrage gestellt werden. Aber so wie alle Bereiche und Lebensgebiete der westlichen Industriegesellschaften einer durchdringenden Monetarisierung unterliegen wird auch die Familiengeschichtsforschung von allen Beteiligten (private Interessenten, Kirchengemeinden, Vereine usw.) inzwischen vollständig und umfassend kommerzialisiert. Dass es hier immer noch ausreichend zu nennende Ausnahmen gibt, lässt andererseits freilich hoffen.
Trotzdem muss die zunehmende Verquickung von Genealogie und Geschäft Sorge bereiten. Es obliegt uns, den aktiven und ernsthaften Laiengenealogen, dieser Entwicklung nicht Vorschub zu leisten und darauf zu achten, dass die ursprünglichen Werte und Verhaltensmaßregeln auch weiterhin Bestand haben und gültig bleiben.

Die Vereinheitlichung von Vornamen

In den ersten Zügen der Familienforschung habe ich versucht, mich auf die Angaben von Verwandten zu verlassen und Personen unter dem Vornamen zu finden, welcher im familiären Kreis gebräuchlich war. Recht schnell mußte ich jedoch erkennen, daß ein „Minchen“ oder ein „Fritz“ nicht immer so gehießen haben. Anstelle dessen fand sich im Pfarr- oder Standesamt meist eine „Hermine“ oder ein „Friedrich“. So ist es in Familien Gang und Gebe, daß man den nächsten Verwandten einen Kurz- oder Kosenamen beigibt, damit man ihn in guter oder böser Gemütslage, leichter rufen kann. Als Familienforscher nimmt man das zur Kenntnis, notiert es und greift dann wieder auf die offizielle Schreibweise zurück. Personen, die ab 1800 geboren wurden, haben meist von der Geburt bis zum Tode dieselbe Schreibweise. Hierbei gibt es nur kleinere Abweichungen, z.B. Nicolaus zu Nikolaus, Fanni zu Fanny, etc. Überschreitet man aber die zeitliche Grenze von 1800 – in meinem Forschungsraum aufgrund der Einführung verschiedener Richtlinien und tabellarischer Kirchenbücher meist um 1810 – so wird die Personenfindung nicht mehr ganz so einfach. Das „Warum?“ möchte ich im folgenden etwas genauer betrachten.

Wenn ein Elternpaar sein Kind zur Taufe trug erhielt es seine(n) Vornamen. Dieser wurden von den Pfarrern oder Schuldienern, gleich ob protestantisch oder katholisch, meist in eine einheitliche lateinische Grundform gebracht. Diese Praxis bleibt auch recht einheitlich erhalten, ehe im 18. Jahrhundert deutsche Vornamen oder Kurzformen benutzt werden. Dies geschah sicherlich auch im Hinblick auf die Tatsache, daß das Kind seine Namen vom Taufpaten erhielt, der wiederum schon einen kurzen Rufnamen hatte. Man kann also beobachten, daß aus dem Johannes ein Johann oder ein Hanß wird. Bei den Trauungen, Patenstellen, Kindsgeburten und Sterbefällen sind dann die längeren Formen kaum noch anzutreffen, es sei denn die Kirchenbücher wurden in Latein geführt oder es handelt sich um eine wichtigere Persönlichkeit.

Verfolgen wir dies an einem Beispiel:

  • Johannes Müller wird im Jahre 1620 als Sohn des Hanß Müller geboren und ist der Patensohn des Hanß Herrmann.
  • Er vertritt das erste Patenamt beim Sohn des Pfarrer als Johann Müller im Jahre 1644.
  • Bei seiner Hochzeit im Jahre 1646 wird er als Hanß Müller getraut.
  • Da es später noch einen älteren oder größeren Johann Müller im Dorfe gibt, werden das vierte und fünfte Kind als Sohn des Hänsgen bzw. Hänsichen Müller getauft.
  • Bei seinem Tode im Jahre 1700 hatte ein neuer Pfarrer aus einer anderen Sprachregion Einzug gehalten und schrieb ihn als Hannes Müller ins Sterberegister.

Dies alles scheint ein recht übersichtlicher Lebenslauf zu sein und auch der anfangende Familienforscher könnte zu einem solchen Resultat kommen, wenngleich die Namen bei einem flüchtigen Blick in einem möglichen Register nicht untereinander stehen.

Wie schaut es aber im Lebenslauf der Dorothea Danneberg aus?

  • Im Jahre 1634 erblickt Sie als Tochter des Daniel Danneberg das Licht der Welt unter dem genannten Namen.
  • Nachdem Sie sich einige Jahre als Magd im Nachbardorf verdingt hatte, heiratete Sie dort als „Orthea Tanneberg, Tangel Tannebergs Tochter“ den Hanß Müller.
  • Sie steht Pate als Orthen und Ortheya Müller bis ihr Ehemann 1660 verstirbt.
  • Da das Dorf recht klein war, heiratete sie beim zweiten Mal in eine Stadt ein, in der ein Verwandter seßhaft war. Der Kaufmann Kelgan Kirchner, der unter dem Namen Egidius Kirchner in den Taufmatrikeln des Jahres 1620 auftaucht, heiratet seine Urthia Möller.
  • Nach einigen Jahren Ehe fallen sowohl der Ehemann Jülich Kirchner als auch seine Ehefrau Doruta mitsamt der jüngsten Tochter Törotheylein der 1683 grassierenden Pestepedemie zum Opfer.

Ein Blick in die Register würde die meisten Forscher zum Ergebnis bringen, daß dies nicht die gleichen Personen sind. Filtert man aber alle Namensträger in den Kirchenbüchern und Archivalien heraus, kommt man zu einem Ergebnis wie es oben gezeigt wurde. Hierfür kann man v.a. die Taufeinträge nutzen, welche des öfteren durch die Taufpaten die kurze Version des Namens enthält. Bei meiner Aufstellung zu den Vornamen fanden sich so bisher 34 bzw. 36 Versionen der weit verbreiteten Vornamen Catharina und Johann.

Bei der Vereinheitlichung gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten. Einerseits kann man die latinisierte Version benutzen, anderseits plädiere ich für eine deutsche Form, soweit sie möglich ist. Steht also eine Elisabetha oder ein Johannes im Kirchenbuch benutze ich die deutsche Form Elisabeth und Johann. Demgegenüber steht die Marie und der Sever einer lateinischen Auflistung als Maria und Severus. Als Grundlage habe ich hierfür die Anwendungshäufigkeit in den Kirchenbüchern und Akten genommen.

Ich möchte mit diesem Beitrag eine Anregung geben, um dieses Thema einmal in Augenschein zu nehmen und die oft gebräuchliche Verteufelung der Vereinheitlichung zu brechen, sodaß diese zum Zwecke der Übersichtlichkeit bei größeren Registern oder Stammtafeln hilfreich zum Einsatz kommen kann. Mir ist auch bewußt, daß es verschiedene Ansichten zur Wahl eines Vornamens anstatt der eingetragenen Form gibt, doch hoffe ich, daß die höhere Trefferquote bei Kirchenbuchrecherchen meiner Vorgehensweise Rechnung trägt.

Hier findet Ihr die aktuelle Zusammenstellung. Vornamen 12-2016

Noch mal 100.000 Mann

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Hier ein Gastbeitrag / Kommentar zu meinem Artikel von unserem Forscherfreund Thomas Engelhardt:

ein guter Beitrag. Der müsste breit gestreut werden und insbesondere an die Adresse der Datensammler gehen, die meinen, eine möglichst große Datensammlung wäre ausreichendes Indiz ernsthafter genealogischer Betätigung. Familiengeschichtsforschung beinhaltet jedoch in erster Linie genealogische Recherche anhand der Primärquellen und ernsthaft betriebene Forschung kann immer nur die Summe akribischer Einzelpersonenforschung sein. Dieses Prinzip wird heute leider viel zu oft missachtet.

Sicherlich ist die Erstellung quellengestützter Datensammlungen und die Erfassung der Daten in Datenbanken eine zeitgemäße Form der Datenspeicherung und Datensicherung,
zumal sich hierdurch rasche Vergleiche und darüber hinaus auch Auswertungen erstellen lassen. Keineswegs aber kann die Erstellung und Präsentation von Datenbanken Sinn und Zweck genealogischer Betätigung sein.
Dies auch unter besonderer Berücksichtigung der Tatsache, dass den meisten der existierenden Datenbanken angesichts einer Fehlerquote von tendenziell > 20 % der wissenschaftliche Wert fehlt bzw. dieser abgesprochen werden muss. In dem Sinne wie die Genealogie nach wie vor als historische Hilfswissenschaft definiert wird geht aber dieser hilfswissenschaftliche Anspruch verloren, wenn Datenbanken nurmehr rein kommerziellen Zwecken dienen (wie etwa bei MyHeritage) oder zumindest wirtschaftliche oder andere (etwa religiöse) Interessen dominieren. Genannt seien hier Ancestry/ RootsWeb oder auch FamilySearch. Die in den genannten Datenbanken erfassten Daten sind sehr oft fehlerhaft wenn nicht schlichtweg falsch und damit wertlos.
Die über Jahrzehnte gewachsene Deutsche Ahnenstammkartei (Astaka) wird beispielsweise seit 1992 nicht mehr fortgeführt und ergänzt, weil ihr aufgrund einer identifizierten Fehlerquote von ca. 15 % der wissenschaftliche Wert abgesprochen wurde und die Kartei überwiegend auf von Laiengenealogen erstellten Daten basiert (sog. Ergebniskartei), denen in der Tendenz eine unkritische bis unwissenschaftliche Arbeitsweise attestiert wird.

Diese Einschätzung möge als Hinweis genügen, wie eine große Zahl von Einzelgenealogen erstellte private Datenbanken zu bewerten sind. Das bedeutet im Umkehrschluss freilich keineswegs, dass viele ernsthafte Laiengenealogen nicht auch quellenbasierte und auf sauberen Recherchen basierende Datenbanken erstellten und erstellen. Jeder von uns kennt solche ambitionierten und engagierten Einzelforscher, die mit viel Aufwand und großer Mühe qualitativ hochwertige Datenbanken vorweisen können. Es kommt mithin auf den jeweiligen Arbeitsstil, die Methodik und die angewendete Quellenkritik an, ob und inwieweit eine Datenbank genealogischem Anspruch genügt oder eben nicht.

Aber noch einmal. Die Masse der präsentierten Datenbanken weist eine zu hohe Fehlerquote auf, um sie ernsthaft in genealogische Betrachtungen einbeziehen zu können. Da Datenbanken in der Regel in private Netzseiten eingebettet sind, ergibt sich ein weiterer Ansatzpunkt für kritische Betrachtungen. Viele private genealogische Websites erfüllen keinen der Mindeststandards genealogischer Präsentationen (Ortsregister, Quellenangaben, Literaturverweise) und müssen daher aus genealogischer Sicht als ungenügend, wenn nicht sogar wertlos bewertet und eingestuft werden. Leider viel zu oft dienen diese privaten Seiten lediglich der Eigendarstellung, weniger der quellengestützten Darstellung eigener Rechercheergebnisse und damit der Präsentation und Information. Sauber und akribisch erarbeitete Ergebnisse aber sind Grundlage jedweder wissenschaftlicher Betätigung und ernsthaft betriebene Genealogie ist am Ende eben mehr als Hobby, Steckenpferd oder Freizeitspaß.

Denn eine weitere Frage ergibt sich:  Was eigentlich ist Zweck genealogischer Recherche oder anders gefragt, welchem Zweck sollte genealogische Forschung dienen? Im Mittelpunkt sollte die Untersuchung der Einbettung des Individuums in seiner Zeit, in seinem sozialen und gesellschaftlichem Umfeld stehen, sein Wirken, seine Abhängigkeiten, seine Bewährung. Individuen sind stets Teil eines größeren Ganzen, einer dörflichen oder städtischen Gemeinschaft, einer sozialen Schicht, der Bevölkerung eines kleinräumigen Territoriums, eines politischen Territoriums, eines Volkes, einer Gesellschaft. Familiengeschichte muss daher stets als Interaktion mit der Gesamtgesellschaft und vor dem Hintergrund großräumig verlaufender historischer Ereignisse, Prozesse, Abläufe betrachtet werden.

Dies bedeutet, dass es vor dem genannten Hintergrund zwingend notwendig erscheint, den Focus eben nicht bzw. nicht ausschließlich auf die Erhebung von Daten zu legen sondern das Leben des Individuums in seiner Zeit zu verstehen, indem allgemeine gesellschaftliche Veränderungsprozesse untersucht werden. Familiengeschichtsforschung ohne Berücksichtigung sozial-, rechts- und wirtschaftsgeschichtlicher Verhältnisse und der entsprechenden Umwälzungs- und Veränderungsprozesse ist nach diesem Verständnis keine genealogische Betrachtungs- und Arbeitsweise. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt der Gesamtbetrachtung angekommen wären, dass Genealogie primär immer nur die Summe akribischer Einzelpersonenforschung sein kann. Datenbanken können angesichts dieses Anspruches allenfalls Hilfsmittel und Handwerkszeug sein, niemals aber Selbstzweck.
Gerne lasse ich mich hierüber jedoch in eine Diskussion ein.

„Die Thüringer Sippe“ – Inhaltsverzeichnis 3. Jahrgang 1937

AGT
  • Apel, Hans: Entschwundene Jenaer Familiennamen aus der Zeit von 1400-1600, S. 17
  • Buchbesprechung (Jossy Torrund: Von einem d. seine Ahnen suchen ging), S. 47
  • Bücher, Neue (Murr, Erich: Sippenkunde), S. 15
  • Falk: Meisel und Mäusel in Leutenburg und Schleiz, S. 20
  • Familienverbände: (Hoßfeld, Keyßner), S. 14
  • Fischer, Walter: Alteisenacher Hirtensippen, S. 41
  • Hänsel, Robert: Leichenpredigten i. d. Fürstl. Schloßbibliothek in Ebersdorf (Thür.), S. 81
  • Hohl, Fritz: Sippenbund Hohl, S. 47
  • Keßler, Gerhard: Die Fam. Muhlpfort in Jena, S. 49
  • Mann, Friedrich: Verzeichnis d. 1426 bei Aussig gefallenen Langensalzaer, S. 62
  • Mann, Friedrich: Thamsbrücker Ratslinie 1336-1800, S.145
  • Marold, Otto: Ober standesamtliche Hinweise, S. 30
  • Matthes, Hans Eberhard: Luthers Persönlichkeit im Lichte der Sippenforschung (in Thür. Fähnlein), S.125
  • Mayer, Kurt: Volksbund d. deut. sippenkundlichen Vereine, S. 23
  • Mucke, Th.: Niederlassung von Soldaten des 30-jährigen Krieges im Herzogtum Sachsen-Weimar, S.113
  • Müller, Karl: Eine Musterung in Arnstadt im Jahre 1813, S.25
  • Preller, Hugo: Die Stammtafel des Malers d. Weimarer Odysseebilder, Friedrich Preller, S. 65
  • Rollert, Otto: Die Erfurter Bürgerbücher für die Zeit 1670-1820, S. 75
  • Rollert, Otto: Doktor-Promotionen d. jur. Fakultät d. Univ. Erfurt, 1628-1717, S.118
  • Schede, Kurt: Perücke und Brautbett, S. 77
  • Schindhelm, E. :Die Geschlechter Trautmann u. Feuerstein in Rotttdorf bei Blankenhain, S. 30
  • Steiner, Dr. Gerhard: Juden u. Heidentaufen im 18. Jahrhundert, S. 90
  • Stössinger, Siegfr. : Zur Frage d. Erschließung sippenkundlichen Stoffes, S. 13
  • Tille: Todesursachen, S. 20
  • Tröge, Walther: Thüringische Gärtnersippe als Bahnbrecher neuer Zeiten, S. 9
  • Tröge, Walther: Historisch-Genealogische Gesellschaft (Ortsgruppe Weimar d. TGS), S. 32
  • Tröge, Walther: Beiträge zu einer Geschichte d. Müllersippe Letsch in Mauna (Bez. Jena), S. 25

Jahresgabe 1937 im Inhaltsverzeichnis nicht mit einbezogen

„Die Thüringer Sippe“ – Inhaltsverzeichnis 2. Jahrgang 1936

AGT
  • Bach, Walther: Der Kontrapunktist Johann Christoph Bach, S. 17
  • Bessenroth, Dr. O.: Persönlichkeitsforschung und Sippenkunde, S. 25
  • b.t. Im Spiegel meiner Ahnen, S. 73
  • Falk, Dr. …. (Plauen): Mit Pfarrern und Pfarrerstöchtern in 400 Jahren durchs Thüringer Land, S. 2
  • Frank, Bruno H. W.: Thüringer in Siebenbürgen, S. 74
  • Hänsel, Robert: Leichenpredigten i. d. Fürstlichen Schloßbibliothek in Schleiz, S. 49
  • Henschel, W. (Pfarrer): Die Bevölkerung d. Gemeinde Urspringen vor d. Rhön, S. 33
  • Hoßfeld, Werner: Thüringer Landsleute auf d. alten Straßburger Hochschule, S. 65
  • Kallbrunner, Dr. …. : Thür. Auswanderer nach Südosten, S. 86
  • Kuhnert, Dr. Herbert (Rudolstadt): Aus der industriellen Sippenkunde d. Thür. Waldes, S. 1
  • Mayer, Dr. Kurt: Aufruf! Die Wappenbücher v. Arlberg, S. 92
  • Meyer, K. H.: Die Vorfahren des Friedrich Justus Bertuch, S. 83
  • Mucke, Reg.-Rat: Sondershausens Scharfrichter, S. 27
  • Oberländer, Pfarrer i.R. (Meiningen): Das Vachdorfer Seelenregister von 1792, S. 41
  • Schmidt, Friedrich L.: Arbeit der Ortsgruppe Zeulenroda d. TGS, S. 78
  • Schmidt, (? Dr. Werner, Südafrika) : Der Burengeneral Botha ein Thüringer Bauernsproß, S. 19
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Die Gothaer Tagung d. deut. Sippenforscher, S. 4
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Bekannte Thüringer Sippen i. d. Vereinigten Staaten, S. 7
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Vom Rabbiner zum thüringischen Landpfarrer, S. 57
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Sippenkunde und Auslandsdeutschtum, S. 75
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Zweite Landestagung der TGS in Gera, S. 94
  • Schmidt-Ewald, Dr. Walter: Jahresgabe 1936/5. Bogen Nov.1936, Ein Beitrag zum Landesaufgebot des Fürstlichen Amtes Roda und Stiftes Roda 1582.
  • Steiner, Dr. Gerhard: Juden und Heidentaufen im 18. Jahrh., S. 81, 88
  • Tille, Armin (Bonn): Familienerbe u. Umwelt, S. 9
  • Thüringer in Ostpreußen, S. 20

Buchbesprechungen

  • Dr. Bammler /Johannes Bischoff-Cobg. Farn. S. 87
  • Paul Arnold Grun.: Leseschlüssel zu unserer Schrift, Starke S. 65
  • …. …. S. 69

Familientage u. Sippenblätter

  • S. 79

Gelegenheitsfunde

  • S. 86

Kleine Mitteilungen

  • Hist. Gen. Gesellschaft Weimar (W. Tröge 1. Vorsitzender) S. 8
  • Eisenach S. 15
  • …. …. S. 32
  • …. …. S. = E. S. 88

Nachrichten

  • Ortsgruppe Mühlhausen S. 24
  • Rudolstadt S. 54
  • Gotha S. 55

Jahresgabe

(unvollständig): -Namenweiser zum Jahrgang 1935,

  1. Bogen /Oehring: Musterungsliste des Amtes Gotha 1588,
  • Toepel: Zinngießer von Gera,
  • F.L. Schmidt: Quellen d. Zeulenrodaer Stadtarchivs,
  • Falk: Thüringer in den Kirchenbüchern von Plauen S. 97 bis 112
  1. Bogen ….
  2. Bogen /Dr. A. Wandsleb: Die Bürger von Leutenberg 1496-1680 S.129 bis 144
  3. Bogen ….
  4. Bogen ….

Die Zusammenstellung des Inhaltsverzeichnisses erfolgte durch unseren langjährigen Vereinsvorsitzenden und Ehrenmitglied Peter-Jürgen Klippstein.